Bildauswahl mit Kunden: In Stunden statt Tagen zur finalen Auswahl
Die Bildauswahl ist der Moment, in dem viele Shootings ins Stocken geraten. Du hast 400 Fotos exportiert, schickst einen Link oder ein PDF – und dann beginnt das Ping-Pong: „Bild 0427, 0431 und 0455 bitte. Ach, und 0461. Oder war es 0462?" Jede Korrektur kostet eine weitere E-Mail. Es geht deutlich schneller.
Das Problem mit der klassischen Auswahl
Die typische Übergabe per Datei-Download oder PDF-Kontaktabzug hat drei Schwächen:
- Kein gemeinsamer Stand. Kund:innen notieren Bildnummern in einer separaten Liste, die du dann manuell abgleichen musst.
- Fehleranfällig. Eine vertauschte Ziffer und die falsche Datei landet in der Retusche.
- Kein Überblick. Du siehst nicht, wie weit der Kunde mit der Auswahl ist.
Das Ergebnis: Aus einer 20-Minuten-Aufgabe werden über mehrere Tage verteilte E-Mail-Schleifen.
So funktioniert die Auswahl per Ampelsystem
Die Idee ist simpel: Kund:innen bewerten jedes Foto direkt in der Galerie mit einem Klick – grün (Ja), gelb (Vielleicht), rot (Nein). Kein Login, keine Bildnummern, keine Liste. Bei Galero sieht das so aus:
- Du teilst den Galerie-Link. Deine Kund:innen brauchen keinen Account – sie klicken den Link und legen los.
- Sie bewerten per Klick. Jedes Bild bekommt eine Ampelfarbe. „Vielleicht" ist bewusst dabei, weil reale Auswahl selten nur Ja/Nein ist.
- Du filterst und lädst herunter. Über einen Filter ziehst du dir z. B. nur die grünen Bilder als ZIP – fertig für die Retusche oder direkt für die Druckerei.
Zusätzlich hast du als Fotograf:in eine vierte Stufe, „Final", mit der du die endgültige Auswahl markierst – getrennt von der Kundenbewertung, damit beide Ebenen sauber bleiben.
Warum „Vielleicht" entscheidend ist
Viele Auswahltools kennen nur Daumen hoch oder runter. In der Praxis ist die Auswahl aber dreistufig: Es gibt klare Favoriten, klare Absagen – und eine Grauzone, über die man nochmal sprechen will. Die gelbe Stufe fängt genau diese Bilder ab, statt sie vorschnell zu verwerfen. Im Beratungsgespräch arbeitest du dann gezielt die „Vielleicht"-Bilder durch.
Punktgenaues Feedback statt vager Wünsche
Auswahl ist die eine Hälfte, Feedback die andere. Statt „beim dritten Bild bitte was an der Stirn machen" können Kund:innen bei Galero direkt auf die Stelle im Foto klicken und einen Pin-Kommentar setzen. Du siehst den Text und die exakte Position – ideal für Retusche-Anweisungen wie „hier glätten" oder „diesen Schatten abdunkeln".
Was das in Zeit bedeutet
Wer die Auswahl von E-Mail auf ein Ampelsystem umstellt, verlagert die Arbeit dorthin, wo sie hingehört: zum Kunden, in einem Schritt, ohne Übertragungsfehler. Aus tagelangem Hin und Her wird eine Auswahl, die der Kunde in einer Sitzung erledigt – und die bei dir sortiert und filterbar ankommt.
Probier den Auswahl-Workflow selbst aus: kostenlos mit Galero starten.