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Bildauswahl mit Kunden: In Stunden statt Tagen zur finalen Auswahl

Mark Tewinkel5 Min. Lesezeit

Die Bildauswahl ist der Moment, in dem viele Shootings ins Stocken geraten. Du hast 400 Fotos exportiert, schickst einen Link oder ein PDF – und dann beginnt das Ping-Pong: „Bild 0427, 0431 und 0455 bitte. Ach, und 0461. Oder war es 0462?" Jede Korrektur kostet eine weitere E-Mail. Es geht deutlich schneller.

Das Problem mit der klassischen Auswahl

Die typische Übergabe per Datei-Download oder PDF-Kontaktabzug hat drei Schwächen:

  • Kein gemeinsamer Stand. Kund:innen notieren Bildnummern in einer separaten Liste, die du dann manuell abgleichen musst.
  • Fehleranfällig. Eine vertauschte Ziffer und die falsche Datei landet in der Retusche.
  • Kein Überblick. Du siehst nicht, wie weit der Kunde mit der Auswahl ist.

Das Ergebnis: Aus einer 20-Minuten-Aufgabe werden über mehrere Tage verteilte E-Mail-Schleifen.

So funktioniert die Auswahl per Ampelsystem

Die Idee ist simpel: Kund:innen bewerten jedes Foto direkt in der Galerie mit einem Klick – grün (Ja), gelb (Vielleicht), rot (Nein). Kein Login, keine Bildnummern, keine Liste. Bei Galero sieht das so aus:

  1. Du teilst den Galerie-Link. Deine Kund:innen brauchen keinen Account – sie klicken den Link und legen los.
  2. Sie bewerten per Klick. Jedes Bild bekommt eine Ampelfarbe. „Vielleicht" ist bewusst dabei, weil reale Auswahl selten nur Ja/Nein ist.
  3. Du filterst und lädst herunter. Über einen Filter ziehst du dir z. B. nur die grünen Bilder als ZIP – fertig für die Retusche oder direkt für die Druckerei.

Zusätzlich hast du als Fotograf:in eine vierte Stufe, „Final", mit der du die endgültige Auswahl markierst – getrennt von der Kundenbewertung, damit beide Ebenen sauber bleiben.

Warum „Vielleicht" entscheidend ist

Viele Auswahltools kennen nur Daumen hoch oder runter. In der Praxis ist die Auswahl aber dreistufig: Es gibt klare Favoriten, klare Absagen – und eine Grauzone, über die man nochmal sprechen will. Die gelbe Stufe fängt genau diese Bilder ab, statt sie vorschnell zu verwerfen. Im Beratungsgespräch arbeitest du dann gezielt die „Vielleicht"-Bilder durch.

Punktgenaues Feedback statt vager Wünsche

Auswahl ist die eine Hälfte, Feedback die andere. Statt „beim dritten Bild bitte was an der Stirn machen" können Kund:innen bei Galero direkt auf die Stelle im Foto klicken und einen Pin-Kommentar setzen. Du siehst den Text und die exakte Position – ideal für Retusche-Anweisungen wie „hier glätten" oder „diesen Schatten abdunkeln".

Was das in Zeit bedeutet

Wer die Auswahl von E-Mail auf ein Ampelsystem umstellt, verlagert die Arbeit dorthin, wo sie hingehört: zum Kunden, in einem Schritt, ohne Übertragungsfehler. Aus tagelangem Hin und Her wird eine Auswahl, die der Kunde in einer Sitzung erledigt – und die bei dir sortiert und filterbar ankommt.

Probier den Auswahl-Workflow selbst aus: kostenlos mit Galero starten.