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UntergalerienWorkflowKundenabstimmung

Große Shootings strukturieren: Untergalerien statt endloser Bilderkette

Mark Tewinkel6 Min. Lesezeit

Ein umfangreiches Shooting endet oft mit mehreren hundert Bildern. Legt man die alle in eine Galerie, passiert regelmäßig dasselbe: Die Kundin scrollt, verliert nach zweihundert Bildern den Überblick, macht eine Pause – und meldet sich zwei Wochen nicht.

Das ist kein Motivationsproblem, sondern ein Strukturproblem. Eine Liste ohne Gliederung hat keine Zwischenziele. Man weiß nie, wie viel noch kommt.

Bereiche statt einer langen Liste

Untergalerien zerlegen ein Shooting in Abschnitte, die deine Kund:innen als Tab-Leiste sehen statt als eine endlose Kette. Bei einer Hochzeit sind das typischerweise „Getting Ready", „Zeremonie", „Porträts" und „Party".

Der Ansatz funktioniert aber genauso außerhalb der Hochzeitsfotografie, und das wird oft übersehen: Eine Firmenreportage teilt sich in „Team", „Räume", „Produktion". Ein Familienshooting in „Gruppe", „Kinder", „Detail". Ein Event in „Vormittag", „Keynote", „Abendveranstaltung". Überall dort, wo ein Termin mehrere klar unterscheidbare Phasen hat, ist die Gliederung naheliegend.

Der psychologische Effekt ist dabei wichtiger als der technische: Vier Abschnitte mit je achtzig Bildern fühlen sich machbar an. Dreihundertzwanzig Bildern am Stück fühlen sich nach Arbeit an.

Untergalerien zählen nicht gegen dein Limit

Ein praktischer Punkt vorweg, weil er oft für Zurückhaltung sorgt: Nur Hauptgalerien zählen gegen das Galerie-Limit deines Plans. Untergalerien sind davon ausgenommen. Du kannst ein Shooting also großzügig gliedern, ohne dass es dich einen Galerie-Platz kostet.

Das eigentliche Problem: Einstellungen doppelt pflegen

Wer Untergalerien zum ersten Mal nutzt, stolpert schnell über die naheliegende Frage: Muss ich jetzt Passwort, Ablaufdatum und Wasserzeichen in jedem der vier Bereiche einzeln setzen?

Nein – und genau dafür gibt es die Sync-Schalter auf der Hauptgalerie. Ist ein Schalter aktiv, spiegelt die Hauptgalerie das jeweilige Feld bei jedem Speichern auf alle Untergalerien. Einzeln steuerbar sind: Veröffentlicht-Status, Passwortschutz, Ablaufdatum, Ampelsystem, Downloads, Wasserzeichen, Layout und Design.

Ein Detail, das bewusst so gebaut ist: Der Design-Schalter spiegelt Stil und Titelbild gemeinsam. Beides einzeln zu synchronisieren würde nur dazu führen, dass eine Untergalerie halb gestaltet aussieht.

Sync ist dauerhaft, nicht einmalig

Das ist die eine Sache, die man verstanden haben muss. Ein aktiver Sync-Schalter überträgt den Wert nicht einmal, sondern bei jedem Speichern erneut. Solange er an ist, gewinnt immer die Hauptgalerie.

Das ist meistens genau richtig. Es bedeutet aber: Willst du einen Bereich bewusst abweichend einstellen – etwa die Party-Bilder ohne Wasserzeichen, den Rest mit –, musst du den entsprechenden Sync vorher abschalten. Sonst überschreibt die nächste Änderung an der Hauptgalerie deine Ausnahme wieder.

Titel, Slug, Begrüßungstext und die Fotos selbst bleiben immer eigenständig. Die werden nie synchronisiert.

Reihenfolge und eigene Bilder der Hauptgalerie

Die Position jeder Untergalerie legst du selbst fest – die Tab-Leiste folgt dieser Reihenfolge, nicht dem Anlagedatum. Eine Hochzeit sollte chronologisch laufen, auch wenn du „Porträts" zuletzt hochgeladen hast.

Hat die Hauptgalerie selbst auch Fotos, entscheidest du mit einem Schalter, ob diese unter den Bereichskacheln erscheinen. Ohne ihn wirkt die Startseite als reines Inhaltsverzeichnis – was bei vielen Bereichen aufgeräumter ist.

Was sich dadurch am Ablauf ändert

Der spürbarste Effekt ist nicht die Optik, sondern das Tempo. Rückmeldungen kommen abschnittsweise, oft schon während der Kunde noch nicht fertig ist. Du kannst mit der Retusche der freigegebenen Zeremonie-Bilder beginnen, während die Party-Auswahl noch läuft. Wie die Auswahl selbst schneller wird, steht in Bildauswahl mit Kunden.

Untergalerien gibt es in allen Plänen und sie zählen nicht gegen dein Galerie-Limit – kostenlos ausprobieren. Details zu den Sync-Schaltern in der Hilfe.